Havana Celik
ÜBER MICH
Seit über zehn Jahren bin ich auf einer intensiven Reise zu mir selbst. Ich bin losgegangen, um das in mir zu verändern, was mir nicht guttat und mich krank gemacht hat – körperlich wie emotional.
Ich war lange sehr wütend. Und je stärker diese Wut wurde, desto ausgeprägter zeigte sich auch mein allergisches Asthma damals. Nicht atmen zu können ist eine sehr wirksame Motivationsquelle
Der Wunsch, „gut genug“ zu werden
Bis Ende 2020 habe ich zahlreiche Ausbildungen gemacht – unter anderem in Bachblüten, Reiki und Quantum Touch –, war in Therapie und habe mich intensiv mit Psychologie und Psychosomatik beschäftigt.
Ich glaubte, wenn ich genug an mir arbeite, meine inneren Wunden Stück für Stück heile und alles „richtig“ mache, würde es irgendwann passieren: Ich würde mich gut genug fühlen. Vielleicht sogar vollkommen.
So kam es nicht
Der Wendepunkt
Mein Projekt der Selbstreparatur endete Ende 2020 in einem Burnout. In dieser Zeit brachen sowohl die dominante Stimme meines inneren Kritikers als auch mein ideales Selbstbild in sich zusammen.
Ich ließ Erwartungen los – nicht aus einem Konzept heraus, sondern weil es nicht mehr anders ging. Und je mehr ich losließ, desto leichter wurde es. Mein Inneres wurde freier, und ich begann wieder Freude zu empfinden – selbst an ganz kleinen Dingen.
Im Stillwerden entdeckte ich etwas, das ich lange gesucht hatte: den Frieden des einfachen Seins, ohne etwas tun zu müssen.
Mein Verständnis von innerem Frieden
Ich verstand, dass alles, was wir erleben, fühlen und durchleben, Teil des Menschseins ist. Innerer Frieden ist kein Zustand, den man erreicht, wenn man perfekt ist.
Menschsein bedeutet Unvollkommenheit, Fehler, Schmerz, Traurigkeit, Krankheit, Wut, Groll – genauso wie Freude, Liebe und Glück. All das begleitet uns bis zu unserem letzten Atemzug.
Für mich ist innerer Frieden der Ort, an dem all diese Anteile da sein dürfen. Ein innerer Raum, in dem das, was gerade ist, akzeptiert werden kann und innere Anteile wieder in Beziehung zueinander treten.
Systemische Aufstellung – meine Art zu begleiten
Die systemische Aufstellung ist für mich eine Methode, die ohne zu urteilen sichtbar macht, was in unseren inneren und äußeren Systemen wirkt.
Sie zeigt Dynamiken, die wir mit dem Verstand oft nicht erkennen können, eröffnet neue Perspektiven und lässt Schritt für Schritt weite, erleichternde innere Räume entstehen.
Die Leitung systemischer Aufstellungen ist für mich ein Raum, in dem ich mich vollkommen im Fluss fühle – präsent, verbunden und zuhause. Ich begleite intuitiv, aufmerksam und mit Mitgefühl, ohne zu drängen oder zu interpretieren.
Einladung
Wenn ich das, was mir selbst gutgetan hat, auch mit dir teilen und dem Großen und Ganzen dienen darf, dann macht mich das sehr glücklich.
Lebenslauf
Ich bin 1978 in der Türkei geboren. Nach dem Abschluss des Gymnasiums, studierte ich Betriebswirtschaftslehre an der Dokuz-Eylül-Universität. Anschließend habe ich zwischen 2004 und 2010 ein Magisterstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) abgeschlossen.
Nach drei Jahren Berufserfahrung im Bankwesen arbeite ich seit 2010 in einer gemeinnützigen Organisation als Finanzleiterin. Neben meiner beruflichen Tätigkeit habe ich Ausbildungen in Bachblüten, Reiki, Quantum Touch und Systemische Aufstellung absolviert und setzt diese Weiterbildungen fort.
Ich bin verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebe seit 2002 in Wien .



